Urlaub auf Malta

Wenn man uns fragt, was wir bei einem neuerlichen Malta-Urlaub anders machen würden, können wir ganz klar sagen: Eine andere Airline buchen. Der Flug mit Air Malta war mit Abstand so ziemlich der schlimmste, den wir bis dahin gebucht hatten. Lediglich einen 0,2-Liter-Becher Wasser stand man uns während des Fluges zu, von den Eskapaden beim Landeanflug einmal ganz abgesehen.

Das war aber so ziemlich alles, auf was man bei einem Malta-Urlaub achten und wenn möglich auch vermeiden soll. Denn die Insel im Mittelmeer zwischen Europa und Afrika gelegen ist ein Ort, wo Geschichte erfahrbar ist.

Unsere Unterkunft, das Corinthia-Palace-Hotel in Attard in der Inselmitte, ließ keine Wünsche offen. In fünf Restaurants mit je unterschiedlicher kulinarischer Ausrichtung wurde für ausgewogene Mahlzeiten gesorgt.

Da Malta naturgemäß über wenig Strand verfügt, es sei denn, man fährt mit dem Schiffa nach Gozo, bot uns das Hotel einen Shuttle-Service zu einem Partnerhotel in Sliema an, welches in einer Bucht gelegen über einen direkten Zugang zum Meer verfügte.

Aber wir wollten auf Malta keinen Strandurlaub machen, sondern uns den Hauch der Geschichte um die Nase wehen lassen. Und die gibt es auf der Insel genügend.

Von Valetta ausgehend mit den unendlich vielen Kirchen fuhren wir mit dem Bus kreuz und quer über die Insel und besichtigten z. B. die Grotte, die der Geschichte nach den Punkt auf Malta kennzeichnet, an dem der Apostel Paulus auf Malta gestrandet ist.

Überhaupt ist Busfahren mit den Bussen aus den 50ger Jahren ein Erlebnis, wobei es schon erstaunlich ist, dass trotz Linksverkehr und den zuweilen engen Straßen wenige Gefahrensituationen entstanden.

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